Fidel gehört der ganzen Welt

Die kubanische Delegation bei der Demonstration des WBDJ in Sotschi am Montag, 16. Oktober

Die Spur Fidels und der Revolution im Hinblick auf Weisheit und Vorbildfunktion bildete die Achse in einem Workshop, der am gestrigen Sonntag, dem ersten Tag der 19. Weltfestspiele der Jugend und Studenten im Hauptmedienzentrum von Sotschi durchgeführt wurde.

Von einer bolivianischen Studentin, die sich für die Freundschaft des Máximo Líder mit Präsident Evo Morales bedankte, bis hin zu einem Mitglied der Sozialistischen Arbeiterpartei der USA, für den sich der Imperialismus in einer Krise befindet und das Beispiel heute die Kubanische Revolution ist – für sie alle hat die Geschichte das Vermächtnis eines gemeinsamen Führers, eines Freundes und Lotsen, hinterlassen.

Deshalb »gehört« der Comandante für Artem Lepeschkin, Student an der Staatlichen Universität von Moskau, »nicht Kuba, sondern der ganzen Welt. Der Erfolg der Kubanischen Revolution verdankt sich dem Umstand, ihn als Leitfigur ausgewählt zu haben«.

In ihrem Diskussionsbeitrag sagte Yailín Orta, Direktorin der Tageszeitung der kubanischen Jugend, »Juventud Rebelde«, Fidel habe sich das Denken Martís zu eigen gemacht, nachdem Heimat Humanität bedeutee. Sie sprach von ihm in der Gegenwart wie von einem rastlosen und geistreichen Zeitgenossen, der immer die Revolution verteidigt und über die Wichtigkeit des Menschen und das Wesen des Kampfes für die Lösung der Menschheitsprobleme spricht.

»Es macht einen stolz zu hören, wie lebendig er in den Delegationen anderer Länder ist. Das hat mit dem Vorbild seiner Ideen zu tun und damit, dass er immer gesagt hat, dass Menschen zwar sterben könnten, nicht aber das Vermächtnis, das Beispiel. Die Revolution hat in Lateinamerika, in der Welt, einen Umbruch bewirkt, und dieser Einfluss ist der unanfechtbaren Führerschaft Fidels geschuldet«, bemerkte der Historiker Elier Ramírez auf einer Veranstaltung, die zu einer würdigen Ehrung desjenigen wurde, dem dieses Welttreffen auch gewidmet ist.

»Wir haben von Fidel gelernt, Dogmen zu überwinden. Aber vor allem haben wir gelernt, wie notwendig es ist, den Moment, in dem man lebt, zu begreifen, zu verstehen, wohin man die Kämpfe lenken soll, und den revolutionären Prozess zu kanalisieren. Er verstand den Wert der Geschichte, zu wissen, woher wir gekommen sind, unsere Traditionen zu kennen und die Rolle des Volkes in der Revolution«, sagte Yusuam Palacio, Präsident der Martianischen Jugendbewegung.

Das Plädoyer der Selbstverteidigung, das als »Die Geschichte wird mich freisprechen« verbreitet wurde und zum revolutionären Aktionsprogramm der Bewegung 26. Juli wurde, ist vielleicht die erste Synthese der Charakteristiken seines Denkens und seiner Handlungen. Sie ermöglichten den Sieg der Kubanischen Revolution und ihre Fähigkeit, Widerstand zu leisten und stets mit den Armen der Welt in einer Reihe zu stehen, um gemeinsam mit ihnen gegen das Unrecht zu kämpfen.

Auch darum ist Fidel in vielen Formen auf den 19. Weltfestspielen der Jugend und Studenten präsent. Er ist es in den Emotionen, die zu spüren waren, als die Mitglieder der Künstlerabteilung Kubas Aramis Padilla und Héctor Gutierrez einige Zehnzeiler improvisierten und ein Junge aus der kubanischen Delegation »Canto a Fidel« von Carilda Oliver Labra vortrug.

Übernommen von Granma Internacional

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