16. Weltfestspiele der Jugend und Studierenden – Venezuela 2005


Weltfestspiele
17.000 DELEGIERTE, TAUSENDE FREIWILLIGE AUS 144 LÄNDERN – DANKE AN ALLE, DIE ZU DIESEM ERFOLG BEIGETRAGEN HABEN!!
Bundesweites Vorbereitungskomitee, c/o IG Metall Berlin, Alte Jakobstr. 149, 10969 Berlin
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Bundesweites Vorbereitungskomitee gegründet
Der Kreis der AufruferInnen soll noch größer werden
Das Vorbereitungstreffen tagt„Im August 2005 werden die 16. Welfestspiele der Jugend und Studierenden in Caracas, Venezuela, stattfinden. Es werden 15. – 20.000 Jugendliche und Studenten aus allen Teilen der Erde erwartet, um gemeinsam zu diskutieren, zu planen und natürlich auch Spaß zu haben. Bereits im Juni diesen Jahres lud der Weltbund der demokratischen Jugend (WBDJ) zu einem ersten internatioanlen Vorbereitungstreffen ein, an dem sich weltweit über 60 Jugendorganisationen beteiligten. Das Vorbereitungskomitee aus Venezuela, das 35 Jugendorganisationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen vereinigt, präsentierte erste Planungen. Als Motto und damit auf eine grundsätzliche Ausrichtung für die 16. Weltfestspiele einigte man sich auf den Slogan „Für Frieden und Solidarität – wir kämpfen gegen Imperialismus und Krieg“.

Um möglichst vielen Jugendlichen aus Deutschland die Möglichkeit zu bieten an den Weltfestspielen in Venezuela teilzunehmen wurde am vergangen Wochenende im Berliner DGB-Haus ein bundesweites Vorbereitungskomitee gegründet. Zum Gründungstreffen waren unter anderem Vertreterinnen und Vertreter von der IG-Metall-Jugend, von der ver.di Jugend Bayern, von der jungen GEW, des Aktionsbündnis Venezuela, des Bündnisses „Hands off Venezuela“ sowie der Jugendorganisationen solid, SDAJ und AMS angereist.
Obwohl dieses Spektrum für ein erstes Treffen zur Vorbereitung der Weltfestspiele den Kreis der üblichen Verdächtigen deutlich sprengte, war man sich schnell einig: das kann nicht alles sein. Der Kreis soll größer werden. Wie ist es mit den Pfadfindern? Ja, warum nicht. Alle Jugendlichen, die sich in diesem Land bewegen und für ihre Rechte eintreten, sollen mit. Ausgenommen sind Rassisten, faschistische Organisationen und religiöse Extremisten. Das entspricht dem Ursprung der Weltfestspiele, denn das traditionelle Festival entstammt der unmittelbaren Nachkriegszeit als eine Lehre aus dem Faschismus. Die Weltfestspiele sind ein Ort an dem sich die fortschrittliche Jugend der Welt trifft, austauscht, streitet, über Alternativen zum Kapitalismus berät, gemeinsame Aktivitäten verabredet und gemeinsam feiert.

Nach einer Zwangspause nach 1989 hat Kuba 1997 mit seiner Einladung an die Jugend der Welt, der 12 000 Teilnehmer folgten, dafür gesorgt, dass die Tradition der Weltfestspiele weitergeführt werden konnte. 2001 trafen sich 8 000 Jugendliche zum Festival in Algerien. Mit Venezuela soll nun ein neuer Schritt getan werden: 20 000 Jugendliche in Caracas sind das Ziel.

André ScheerUm sich mit dem Ziel der Reise vertraut zu machen, hatten die Organisatoren des ersten Treffens André Scheer, Autor des Buches „Kampf um Venezuela“, eingeladen. Dieser informierte über den bolivarianischen Prozess in Venezuela, die Versuche der Opposition, diesen zu stoppen, und die Situation nach dem von Hugo Chávez gewonnenen Referendum. Im Anschluss berichtete Tinas Sanders von der SDAJ über den bereits begonnenen Vorbereitungsprozess des Festivals auf internationaler Ebene. Über 60 Organisationen hatten im Juni in Brasilien einen politischen Aufruf mit dem Titel „Für Frieden und Solidarität – Wir kämpfen gegen Imperialismus und Krieg“ verabschiedet und erste organisatorische Absprachen getroffen.

Am Ende des Treffens in Berlin wurde ein sechsköpfiges Koordinierungsgremium gewählt. Er wurde damit beauftragt, Gespräche mit den noch zu gewinnenden Organisationen zu führen und Überlegungen für die Spendensammlung zum internationalen Solidaritätsfonds anzustellen, der Jugendlichen aus armen Ländern die Teilnahme am Festival ermöglichen soll. Ferner soll das Koordinierungsgremium einen Vorschlag für einen bundesweiten Aufruf zu den Weltfestspielen erarbeiten und erste Ideen für das politische Programm entwickeln. Ein nächstes Treffen ist für den 20. November geplant. Neben dem bundesweiten Vorbereitungskomitee sollen nun vor allem regionale Vorbereitungskomitees ins Leben gerufen werden. Teilnehmer aus Bayern, NRW, Niedersachsen, Hamburg und Berlin kündigten an, in ihren Regionen zu Treffen einzuladen. Hier müsse es zunächst darum gehen, über die Idee des Festivals zu informieren und dafür zu werben, denn welcher normalsterbliche Jugendliche verbindet heute etwas mit dem Begriff Weltfestspiele?
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   12.09.2004

Bundesweites Vorbereitungskomitee: Bundesweites Vorbereitungskomitee